Berichte
Wieder mal Murg

(von Bianca; Juni 2016)

Sonntag Morgen, wir waren zu viert mit dem Kajak auf dem See, mussten uns mit Anglern und Jägern herumschlagen, die nur ein
Lebensmoto haben: Alles Meins!
Am Nachmittag saßen wir Paddler dann noch mit Kaffee, Erdbeerkuchen und Sahne zusammen.
Ein gemütlicher Sonntagnachmittag. Wie jeden Tag der vergangenen Wochen kamen auch heute wieder zum Abend hin vermehrt
Schauer auf.
Um 17.30 Uhr dann bei mir die Entscheidung: Ich fahr zur Murg! Sachen rein ins Auto und los. Unterwegs Sonne und Wärme. Bei
Bruchsal ein Stau. Hinter Karlsruhe Regen. Ab der Abfahrt Rastatt dann Blitze, Starkregen, Hagel.............der erste Baum liegt auf
der Straße.

Um 20.05 Uhr sitz' ich im Boot. 26 m3 und die Blitze sind auch verschwunden.
Wunderbar!

Beim Zurücklaufen zu meinem Auto in Forbach scheint schon der Mond. Regen
prasselt nieder. In der Dunkelheit erreiche ich Forbach.
Das Paddeln war wesentlich trockener als der Fußmarsch!
Um 23 Uhr gibt's dann noch Tomaten-Nudeltopf und nach Mitternacht ruft
der Schlafsack.
Montagmorgen, ich lasse es gemütlich angehen, versorge mich mit Lebens-
mitteln und erledige die geschäftlichen Post- und Paketangelegenheiten auf
der örtlichen Filiale und sehe den gewerblichen Gummibussen bei ihren
äußerst kurzen Fahrten im Ortsbereich Forbach zu.
Später Vormittag, ein heftiger Schauer. Nachdem es den ganzen Vormittag so-
wieso Nieselregen gab, steige ich in die Neoklamotten. Wärmer wird es eh nicht.
Weit gefehlt. Am Einstieg an der Murghalle in Forbach scheint jetzt die Sonne
und wird mich für den restlichen Tag auch nur noch gelegentlich verlassen. Es
befindet sich deutlich mehr Wasser als gestern Abend im Bachbett der Murg.
Die Neunerstufe fahre ich klassisch rechts ins Kehrwasser, Seilfähre bis zum
unfreiwilligen Abdriften und dann mit Gas über die kleine Stromzunge durch die
Walze..... So der Plan. Gestern Abend fiel mir aber schon auf das die Strom-
zunge fehlt. Was bei dem Wasserstand auch kein Problem war. Doch heute fahre
ich hier mit meinem Spielboot wie gegen eine harte Wand. Überschlag, Rolle,
draußen!
Wieder laufe ich die 4 oder 5 km zum Auto, und hole mein Boot. Ich treffe am
Ausstieg den 1. Paddler. Auch Alleine. Wir begeben uns zusammen auf den Bach.
Wieder die Neunerstufe. Wieder fahre ich die gleiche Route während sich mein Paddelkumpane für die Linke Route entscheidet und sich dabei festfährt.
Ab in die Walze. Das ging daneben! Ich hänge im Sitesurf im Loch. Ein mal
Waschen, ein mal Rollen, was auch nicht mehr gelingt. Es treibt mich
schwimmend rechts in die Felswand, mein Boot folgt unaufgefordert. Das Paddel
schwimmt draußen davon. Das leichte Spielboot ist ruckzuck ausgeschüttet, rein
ins Boot und zusammen mit dem anderen Paddler, der jetzt auch wieder im Boot
Wieder laufe ich die 4 oder 5 km zum Auto,
und hole mein Boot. Ich treffe am Ausstieg
den 1. Paddler. Auch Alleine. Wir begeben uns zusammen auf den Bach.
Wieder die Neunerstufe.Wieder fahre ich die gleiche Route während sich mein Paddelkumpane für die Linke Route entscheidet und sich dabei festfährt.
Ab in die Walze. Das ging daneben! Ich hänge im Sitesurf im Loch. Ein mal Waschen, ein mal
Rollen, was auch nicht mehr gelingt. Es treibt mich schwimmend rechts in die Felswand, mein
Boot folgt unaufgefordert. Das Paddel schwimmt draußen davon. Das leichte Spielboot ist
ruckzuck ausgeschüttet, rein ins Boot und zusammen mit dem anderen Paddler, der jetzt auch
wieder im Boot sitzt jagen wir dem Paddel nach. Im nächsten Schwall ist nichts zu sehen. Wir
paddeln die Ufer ab. Auch hier ist nichts. Also fahre ich halt ohne weiter und hoffe es irgendwo
zufällig zu sehen. Zwei Stellen und das Wehr umtrage ich. Ich habe zu früheren Zeiten zwar
schon mal die Murg absichtlich ohne Paddel geschafft, aber das war in jüngeren Jahren.
Selbe Woche, Freitag. Jojo aus unsere Paddelgruppe will zur Murg. Natürlich möchte ich gar nicht paddeln.Aber da mein Paddel ja in
Karlsruhe wartet muß ich das wohl tun..........
Mit freudigem Gesicht geht es wieder ins Murgtal. Es dürften nur so 24 m³ Wasserabgabe ab Kraftwerk Forbach sein. Jojo ist unter-
fordert. Die haltkräftige Neunerstufe suchen wir bei dem Wasserstand vergebens. Wir tragen zurück um die Stufe gleich nochmals zu
fahren. Wie peinlich, in dem Teil bin ich am Montag geschwommen
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